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16. September 2021 - 15. August 2022

In die Weite - Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland
Eine historisch-ästhetische Annäherung

Eine Kooperation von MiQua, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln und Kolumba, Kunstmuseum des Erzbistums Köln, im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Zu Gast: Ehemalige Synagoge Niederzissen


Im Jahr 321 erließ der römische Kaiser Konstantin ein Gesetz, das es den Städten erlaubt, auch Juden in den Rat zu berufen. Dieses an die Kölner Kurie adressierte Schreiben ist die früheste schriftliche Quelle zur Existenz von Jüdinnen und Juden nördlich der Alpen. Somit kann jüdisches Leben in Deutschland auf eine mindestens 1700-jährige Geschichte zurückschauen. Sie wird im Rahmen eines bundesweiten Festjahres mit zahlreichen Veranstaltungen gewürdigt. 

Geschichte selbst kann man nicht ausstellen. Wohl aber kann man anhand von erhaltenen Dingen Geschichte erzählen. Mit einer Auswahl von über 100 internationalen Leihgaben zeigen wir Objekte, die über jüdisches Leben in der Vergangenheit und Gegenwart facettenreich berichten.

Mit Kunstwerken aus der Kolumba-Sammlung werden die angesprochenen Themen um eine existentielle und emotionale Erfahrung bereichert. Denn im Unterschied zu den an ihre Faktizität gebundenen Dingen werden wir mit den Werken der „freien Kunst“ jenen Anteil von Geschichte ansprechen, über den man nicht als Faktum berichten kann; mithin das nicht Benennbare, das Geglaubte und nur Träumbare, das vage Aufscheinende und das Unvorstellbare. 

In einem besonderen Raum wird mit der vollständig erhaltenen Genisa der ehemaligen Synagoge Niederzissen einer der eindrücklichsten Funde zur jüdischen Kultur ein ganzes Jahr lang in Kolumba präsent sein.
In der ungewohnten Verbindung von historischer und ästhetisch/künstlerischer Annäherung ist die Kooperation ein Experiment. 

Die Ausstellung geht das Wagnis ein, im Spannungsfeld von Geschichte und Ästhetik die Perspektive auf jüdisches Leben in Deutschland neu zu fokussieren. In Zeiten wachsender Intoleranz und antisemitischer Anfeindungen will die Ausstellung Aspekte jüdischen Lebens, Geschichte und Kultur vergegenwärtigen. 

Zur Ausstellung erscheint ein Taschenbuch, das mit der Eintrittskarte kostenlos                                                                                                                                                                                               ausgegeben wird.


Eine Kooperation von MiQua, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln und Kolumba, Kunstmuseum des Erzbistums Köln, im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Zu Gast: Ehemalige Synagoge Niederzissen


Kolumba
Kunstmuseum des Erzbistums KölnKolumbastr. 4, 50667 Köln 0221-933 193
tägl. 12:00 - 17:00
Dienstags geschlossen

mail@kolumba.de
www.kolumba.de

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          Der jüdische Friedhof Schwarz-Rheindorf


Führung mit Rainer Selmann M.A.


Treffpunkt: Jüdischer Friedhof/Rheindamm
Bonn-Schwarz-Rheindorf

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
Informationen und Anmeldung:www.kultnews.de

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Donnerstag, 2. Juni                         16:00 bis 18:00

Christlich-Jüdisches Café
Geschichte der Jüdischen Volksschule auf dem Gelände des heutigen Juridicums

erzählt von Esther Gabriel



eine Veranstaltung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Bonn


Gemeindesaal der Kreuzkirche
An der evangelischen Kirche 6, 53113 Bonn
www.gcjz-bonn.de 

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Donnerstag, 16. Juni                                                14:00

Führung:

Jüdisches Bonn - Vom Leben im Ghetto bis heute

Die jüdische Gemeinde in Bonn gehört zu den ältesten in Deutschland. Die Führung, beginnend auf dem Friedhof an der Römerstraße, soll die Vielfältigkeit jüdischen Lebens in dieser Stadt aufzeigen. Hinter den Grabsteinen des jüdischen Friedhofs verbirgt sich Bonner Stadtgeschichte. Die angrenzende Nordstadt war Mittelpunkt des ostjüdischen Lebens. Das Bonner Ghetto am Rheinufer war über viele Jahrhunderte Zentrum jüdischer Lebensweise. Die Universität und das akademische Leben waren geprägt von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde. Heute wächst die Gemeinde wieder stetig an.

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Beitrag: 10,-/8,-
Dauer: ca 2 1/2 Stunden
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof
Römerstr./Ecke Augustusring, 53117 Bonn
Die Führung endet an der Universität

www.stattreisen-bonn.de

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Sonntag, 19. Juni                                   18:30

Weißt Du, wer ich bin?
Gesprächskreis zwischen Juden und Nichtjuden
Die Schöpfungsgeschichte (Genesis 1 und 2) christlich gelesen mit Prof. Andreas Michel

eine Veranstaltung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Bonn


Synagogengemeinde
Tempelstr. 2-4, 53113 Bonn
www.gcjz-bonn.de 

Anmeldung bis 12.5. an info@gcjz-bonn.de

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Führung:

Jüdisches Bonn - Vom Leben im Ghetto bis heute

Die jüdische Gemeinde in Bonn gehört zu den ältesten in Deutschland. Die Führung, beginnend auf dem Friedhof an der Römerstraße, soll die Vielfältigkeit jüdischen Lebens in dieser Stadt aufzeigen. Hinter den Grabsteinen des jüdischen Friedhofs verbirgt sich Bonner Stadtgeschichte. Die angrenzende Nordstadt war Mittelpunkt des ostjüdischen Lebens. Das Bonner Ghetto am Rheinufer war über viele Jahrhunderte Zentrum jüdischer Lebensweise. Die Universität und das akademische Leben waren geprägt von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde. Heute wächst die Gemeinde wieder stetig an.

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Beitrag: 10,-/8,-
Dauer: ca 2 1/2 Stunden
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof
Römerstr./Ecke Augustusring, 53117 Bonn
Die Führung endet an der Universität

www.stattreisen-bonn.de

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Donnerstag, 20. November                                        14:00

Führung:

Jüdisches Bonn - Vom Leben im Ghetto bis heute

Die jüdische Gemeinde in Bonn gehört zu den ältesten in Deutschland. Die Führung, beginnend auf dem Friedhof an der Römerstraße, soll die Vielfältigkeit jüdischen Lebens in dieser Stadt aufzeigen. Hinter den Grabsteinen des jüdischen Friedhofs verbirgt sich Bonner Stadtgeschichte. Die angrenzende Nordstadt war Mittelpunkt des ostjüdischen Lebens. Das Bonner Ghetto am Rheinufer war über viele Jahrhunderte Zentrum jüdischer Lebensweise. Die Universität und das akademische Leben waren geprägt von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde. Heute wächst die Gemeinde wieder stetig an.

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Beitrag: 10,-/8,-
Dauer: ca 2 1/2 Stunden
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof
Römerstr./Ecke Augustusring, 53117 Bonn
Die Führung endet an der Universität

www.stattreisen-bonn.de

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