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Alle Angaben ohne Gewähr - Veranstaltungen können kurzfristig ausfallen oder es können Fehler unterlaufen. Erkundigen Sie sich daher zur Sicherheit immer noch mal beim Veranstalter vor Ort! 

klezmerbonn ist in der Regel nicht der Veranstalter der hier gelisteten Veranstaltungen.

Über Hinweise auf fehlende Veranstaltungen freue ich mich, bitte über das Kontaktformular mitteilen.


Freitag, 9. August                                      19:30

                                     Sing your soul

sing your car

Das Duo „Sing your soul“ ist Sieger des internationalen Musikwettbewerbs „Open Accordion Contest 2014“ in Bielefeld. Ziel der Musiker ist es, bekannte und ausdruckstarke Melodien so zu interpretieren, dass die Musik die Seele berührt. In der ausdruckstarken und überaus seltenen Instrumentenkombination Klarinette/Bassklarinette und Akkordeon bieten sie interessante Programme unterschiedlicher Musikstile aus Klassik, Neuer Musik, Klezmer, Tango und U-Musik.

www.sing-your-soul.jimdo.com


Alte Synagoge Ahrweiler

Altenbaustr. 12

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

www.synagoge-ahrweiler.de

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Sonntag, 11. August                                          14:00

             

Führung: 

           Jüdischer Friedhof Schwarz-Rheindorf

Die jüdischen Friedhöfe in Bonn liegen eher im Verborgenen. Dabei erzählen die erhaltenen Gräber wichtige Kapitel der Bonner Stadtgeschichte. Wir haben zwei der Friedhöfe ausgewählt, die wir in einem ca. einstündigen Rundgang vorstellen.

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Beitrag: 8,-/6,-

Dauer: ca 1 Stunde

Treffpunkt: 

Vor dem jüdischen Friedhof auf dem alten (!) Rheindamm

53117 Bonn

www.stattreisen-bonn.de

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Dienstag, 13. August                                            20:00 

                        tune learning session 

                               - klezmer on the spot - 

Ein offenes Angebot für Musiker - 

                                   zusammen Klezmerstücke lernen und spielen.

Im gemütlichen Hinterzimmer des "Anno Tubac" in der Bonner Altstadt findet einmal im Monat die "tune learning session" statt - wir lernen gemeinsam nach Gehör 2 bis 3 Klezmerstücke, die wir anschließend jammen. Dabei sind alle Instrumente willkommen.

Eintritt: Mindestverzehr von 10,-

mit Georg Brinkmann

www.georgbrinkmann.de 


Anno Tubac

Kölnstr. 47

53111 Bonn     

www.anno-tubac.de     

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Sonntag, 18. August                                           14:00

                      

                         Führung jüdisches Bonn

Jüdisches Bonn - Vom Leben im Ghetto bis heute

Die jüdische Gemeinde in Bonn gehört zu den ältesten in Deutschland. Die Führung, beginnend auf dem Friedhof an der Römerstraße, soll die Vielfältigkeit jüdischen Lebens in dieser Stadt aufzeigen. Hinter den Grabsteinen des jüdischen Friedhofs verbirgt sich Bonner Stadtgeschichte. Die angrenzende Nordstadt war Mittelpunkt des ostjüdischen Lebens. Das Bonner Ghetto am Rheinufer war über viele Jahrhunderte Zentrum jüdischer Lebensweise. Die Universität und das akademische Leben waren geprägt von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde. Heute wächst die Gemeinde wieder stetig an. 

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

 

Beitrag: 10,-/8,-

Dauer: ca 2 1/2 Stunden

Treffpunkt: 

Jüdischer Friedhof

Römerstr./Ecke Augustusring

53117 Bonn

Die Führung endet an der Universität

www.stattreisen-bonn.de

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Freitag, 23. August bis Montag, 9. September  

„Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“

Ausstellung

Eröffnung: 23. August 2019, 16:00 

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Die Ausstellung beleuchtet Fragen zu jüdischem Leben und Judentum in Deutschland. Sie zeigt anhand von Portraittafeln und Kurzfilmen, die per APP aufgerufen werden können, die Bandbreite jüdischer Biografien im 21. Jahrhundert im Kontext einer fast 2000-jährigen Geschichte. Vermittelt werden soll u.a., dass sich die deutsch-jüdische Geschichte nicht auf den Holocaust beschränkt und jüdische Menschen die deutsche Gesellschaft bis heute prägen.

Unter anderem für die Sekundarstufe II konzipiert, empfiehlt sich die Ausstellung besonders für den Besuch von Schulklassen.

Die Ausstellung macht deutlich: Vielfalt bereichert und ist keine Bedrohung. Vielfalt und Identität stehen nicht im Widerspruch zueinander. Im Gegenteil: Moderne Identitäten sind in sich vielfältig – eine Erfahrung, die für Jüdinnen und Juden in Deutschland im Spannungsfeld zwischen Nation und Religion schon seit jeher selbstverständlich ist.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert die Ausstellung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“.

Geöffnet Samstag und Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr.

Ehemalige Synagoge Niederzissen

Mittelstr. 30

56651 Niederzissen

Tickets: 02636-6482

www.ehem-synagoge-niederzissen.de

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1.bis 8. September 2019        

            Klezmer-Musik-Freizeit 2019

klezwecan

                                   

Tauche ein in die Klangwelten der alten Kapellen Osteuropas und erfahre mehr über die verschiedenen Tanzformen, instrumentenspezifische Spielweisen und Verzierungen sowie theoretische Grundlagen und kulturelle Hintergründe. 

In einem Selbstversorger-Haus mit Übernachtungsmöglichkeiten werden wir gemeinsam mit Johannes Paul Gräßer, Szilvia Csaranko und Anja Günther Workshops zu Tanz, Musik und jiddischer Kultur erleben. 

Freude am Musizieren steht im Mittelpunkt der KlezmerMusikFreizeit. 

Erlebe Workshopeinheiten zu Tanz, Musik und jiddischer Kultur, Jamsessions, gemeinsames Kochen im Selbstversorger-Haus und Zeit zum Erholen. 


Es gibt zwei Terminoptionen: 

Anreise 1. September, abends, Abreise 8. September 

oder 

Anreise 4. September, abends, Abreise 8. September


Infos und Anmeldung:

www.klezwecan.de


Alte Mühle

Oberkemmathen

91731 Langfurth

www.zaubermuehle.de

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Freitag, 6. September                                       18:00

          Brundibár. Überleben. Monolog


BRUNDIBÁR
von Hans Krása
Deutsche Fassung für das Theater Bonn von Pavel Kunz, Ulrike Gmeiner, Ekaterina Klewitz, Šàrka Grondžel

ÜBERLEBEN.MONOLOG.
Rahmenerzählung zur Geschichte der Oper
von Lisa Sommerfeldt 

ab 10 Jahren

Aninkas und Pepíčeks Mutter ist krank. Die beiden Geschwister gehen auf den Markt, um für sie Milch zu kaufen. Doch sie sind arm und haben kein Geld, um die Milch zu bezahlen. Als sie beobachten, wie die Menschen dem Leierkastenmann Brundibár Münzen zuwerfen, haben sie eine Idee. Sie stellen sich an die andere Ecke des Marktes und fangen an zu singen. Aber keiner bleibt stehen, keiner gibt ihnen Geld. Ihre zwei Kinderstimmen sind nicht in der Lage, den Leierkastenmann zu übertönen. Es kommt sogar noch schlimmer. Brundibár, erbost über die Konkurrenz, vertreibt Aninka und Pepíček vom Markt. Als sie nicht mehr weiter wissen, bekommen sie unerwartet Hilfe von einem Spatz, einer Katze und einem Hund. Die Tiere trommeln alle Kinder der Nachbarschaft zusammen und nun ist der Chor nicht mehr zu überhören. Ganz schnell füllt sich nun der Hut mit Münzen. Brundibár will sich noch nicht geschlagen geben, hat aber ganz offensichtlich den Zusammenhalt der Kinder unterschätzt. Das Böse, Hinterhältige wird besiegt, in dem man sich gegenseitig hilft. Dann können auch viele schwache Menschen (und Tiere) durch die Kraft ihrer Freundschaft selbst den vermeintlich Stärkeren besiegen. Diese scheinbar einfache Moral bekommt vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte von BRUNDIBÁR eine tiefere Dimension: Hans Krása komponierte die Oper 1938 in Prag. Uraufgeführt wurde sie aber erst nach seiner Deportation 1943 in Theresienstadt, wo sie insgesamt 55 Mal gespielt worden ist. Die Kinder, die damals mitsangen, durften immerhin während der Aufführung den gelben Stern zur Seite legen.

Gefördert durch MusiKi e.V.

Besetzung

Vera Wilhelmine Goldstein Barbara Teuber

Regie: Daniel Hirsch
Musikalische Leitung: Ekaterina Klewitz
Ausstattung: Regina Rösing
Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn


Opernhausfoyer

Am Boeselagerhof 1

53111 Bonn

www.theater-bonn.de


weitere Vorstellungen:

07 Sep 16:00, 11 Sep 11:00, 12 Sep 11:00 

28 Sep 18:00, 29 Sep 11:00

28 Jan 11:00

11 Feb 18:00, 15 Feb 12:00 

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Freitag, 6. September                                        19:00

                                  Ensemble AGA+

                                Klezmer – Jazz  – Folk

Klezmer – Jazz – Tango – Folk? Das Ensemble AGA+ gründete sich 2013, um genau diese Stilrichtungen klanglich zu erforschen und zu kombinieren. Mit Akkordeon, Flöte, Geige und Kontrabass stehen die Musikerinnen zwischen den üblichen Instrumentierungen und versuchen, genau dies für die eigenen Vorstellungen, Mischungen und Ideen zu nutzen. Tanzrhythmen mischen sich mit lyrischen Melodien, Improvisationen und Gesang, die Musik führt vom Balkan über Ungarn und Russland in die USA und bis nach Argentinien.

 

Gabriella Acsai – Flöte, Vocals

Anja Städtler – Violine, Vocals

Astrid Kröger-Schönbach – Akkordeon, Vocals

Frederic Schönbach - Kontrabass

www.agaplus.de


Folk-Club Bonn

Sträters Sport Bar

Christian-Miesenstr. 1, 53129 Bonn

www.folk-club-bonn.blogspot.com

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Samstag, 7. September                                        11:00

          Brundibár. Überleben. Monolog


BRUNDIBÁR
von Hans Krása
Deutsche Fassung für das Theater Bonn von Pavel Kunz, Ulrike Gmeiner, Ekaterina Klewitz, Šàrka Grondžel

ÜBERLEBEN.MONOLOG.
Rahmenerzählung zur Geschichte der Oper
von Lisa Sommerfeldt 

ab 10 Jahren

Aninkas und Pepíčeks Mutter ist krank. Die beiden Geschwister gehen auf den Markt, um für sie Milch zu kaufen. Doch sie sind arm und haben kein Geld, um die Milch zu bezahlen. Als sie beobachten, wie die Menschen dem Leierkastenmann Brundibár Münzen zuwerfen, haben sie eine Idee. Sie stellen sich an die andere Ecke des Marktes und fangen an zu singen. Aber keiner bleibt stehen, keiner gibt ihnen Geld. Ihre zwei Kinderstimmen sind nicht in der Lage, den Leierkastenmann zu übertönen. Es kommt sogar noch schlimmer. Brundibár, erbost über die Konkurrenz, vertreibt Aninka und Pepíček vom Markt. Als sie nicht mehr weiter wissen, bekommen sie unerwartet Hilfe von einem Spatz, einer Katze und einem Hund. Die Tiere trommeln alle Kinder der Nachbarschaft zusammen und nun ist der Chor nicht mehr zu überhören. Ganz schnell füllt sich nun der Hut mit Münzen. Brundibár will sich noch nicht geschlagen geben, hat aber ganz offensichtlich den Zusammenhalt der Kinder unterschätzt. Das Böse, Hinterhältige wird besiegt, in dem man sich gegenseitig hilft. Dann können auch viele schwache Menschen (und Tiere) durch die Kraft ihrer Freundschaft selbst den vermeintlich Stärkeren besiegen. Diese scheinbar einfache Moral bekommt vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte von BRUNDIBÁR eine tiefere Dimension: Hans Krása komponierte die Oper 1938 in Prag. Uraufgeführt wurde sie aber erst nach seiner Deportation 1943 in Theresienstadt, wo sie insgesamt 55 Mal gespielt worden ist. Die Kinder, die damals mitsangen, durften immerhin während der Aufführung den gelben Stern zur Seite legen.

Gefördert durch MusiKi e.V.

Besetzung

Vera Wilhelmine Goldstein Barbara Teuber

Regie: Daniel Hirsch
Musikalische Leitung: Ekaterina Klewitz
Ausstattung: Regina Rösing
Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn


Opernhausfoyer

Am Boeselagerhof 1

53111 Bonn

www.theater-bonn.de


weitere Vorstellungen:

11 Sep 11:00, 12 Sep 11:00 

28 Sep 18:00, 29 Sep 11:00

28 Jan 11:00

11 Feb 18:00, 15 Feb 12:00 

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Sonntag, 8. September                                        16:00

         Der jüdische Friedhof in Königswinter

Nach einer kurzen Einleitung im Museum führen Gabriele Wasser und Eli Harnik (Kleines jüdisches Museum im Brückenhofmuseum) über den jüdischen Friedhof in Königswinter. Themen sind die Geschichte des Friedhofs von seinen Anfängen Ende des 16. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, die Lebensgeschichten einiger jüdischer Bürger und die Besonderheiten einer jüdischen Begräbnisstätte. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.


Dauer: 1,5 Stunden

Kosten: 7,00 Euro/ Person, ermäßigt 5,50 Euro
Treffpunkt: Siebengebirgsmuseum
Keine Anmeldung erforderlich


Veranstalter und Treffpunkt:

Siebengebirgsmuseum

Kellerstraße 16

53639 Königswinter 

Kellerstraße 16

in Kooperation mit dem Brückenhofmuseum Oberdollendorf

www.siebengebirgsmuseum.de

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Sonntag, 8. September                                    17:00

                                           Tangoyim

Das Duo Tangoyim nimmt den Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch Osteuropa, über den Balkan bis hin zur versunkenen Welt des jüdischen Shtetl und weiter ins Amerika der 20er Jahre.

Mit Geige, Bratsche, Klarinette, Akkordeon und natürlich Gesang interpretiert Tangoyim traditionelle Klezmermelodien, Lieder aus Bulgarien, jiddische Lieder und jiddische Tangos. Mal traurig, mal heiter, und oft mit einem Augenzwinkern erzählen die Lieder von vergangener Liebe, vom glücklosen Straßensänger, von tanzenden Rebbes und singenden Chassidim, von der jüdischen Hochzeit und von der Emigration nach Amerika. Zwischen den Liedern runden wehmütige Klezmermelodien und Tänze voller Lebensfreude das Programm ab.


Stefanie Hölzle - Geige, Klarinette, Bratsche, Gesang

Daniel Marsch  - Akkordeon, Gesang

www.tangoyim.de


Christuskirche

Mayersweg 10

50231 Brühl

www.kirche-bruehl.de

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Sonntag, 8. September                                        18:30

                                  Ensemble AGA+

                                Klezmer – Jazz  – Folk

            anlässlich des Tages des offenen Denkmals

Klezmer – Jazz – Tango – Folk? Das Ensemble AGA+ gründete sich 2013, um genau diese Stilrichtungen klanglich zu erforschen und zu kombinieren. Mit Akkordeon, Flöte, Geige und Kontrabass stehen die Musikerinnen zwischen den üblichen Instrumentierungen und versuchen, genau dies für die eigenen Vorstellungen, Mischungen und Ideen zu nutzen. Tanzrhythmen mischen sich mit lyrischen Melodien, Improvisationen und Gesang, die Musik führt vom Balkan über Ungarn und Russland in die USA und bis nach Argentinien.

 

Gabriella Acsai – Flöte, Vocals

Anja Städtler – Violine, Vocals

Astrid Kröger-Schönbach – Akkordeon, Vocals

Frederic Schönbach - Kontrabass

www.agaplus.de


St. Anna Kapelle

Pfarrweg 2

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Dienstag, 11. September                                        11:00

Mittwoch, 12. September                                      11:00       

          Brundibár. Überleben. Monolog


BRUNDIBÁR
von Hans Krása
Deutsche Fassung für das Theater Bonn von Pavel Kunz, Ulrike Gmeiner, Ekaterina Klewitz, Šàrka Grondžel

ÜBERLEBEN.MONOLOG.
Rahmenerzählung zur Geschichte der Oper
von Lisa Sommerfeldt 

ab 10 Jahren

Aninkas und Pepíčeks Mutter ist krank. Die beiden Geschwister gehen auf den Markt, um für sie Milch zu kaufen. Doch sie sind arm und haben kein Geld, um die Milch zu bezahlen. Als sie beobachten, wie die Menschen dem Leierkastenmann Brundibár Münzen zuwerfen, haben sie eine Idee. Sie stellen sich an die andere Ecke des Marktes und fangen an zu singen. Aber keiner bleibt stehen, keiner gibt ihnen Geld. Ihre zwei Kinderstimmen sind nicht in der Lage, den Leierkastenmann zu übertönen. Es kommt sogar noch schlimmer. Brundibár, erbost über die Konkurrenz, vertreibt Aninka und Pepíček vom Markt. Als sie nicht mehr weiter wissen, bekommen sie unerwartet Hilfe von einem Spatz, einer Katze und einem Hund. Die Tiere trommeln alle Kinder der Nachbarschaft zusammen und nun ist der Chor nicht mehr zu überhören. Ganz schnell füllt sich nun der Hut mit Münzen. Brundibár will sich noch nicht geschlagen geben, hat aber ganz offensichtlich den Zusammenhalt der Kinder unterschätzt. Das Böse, Hinterhältige wird besiegt, in dem man sich gegenseitig hilft. Dann können auch viele schwache Menschen (und Tiere) durch die Kraft ihrer Freundschaft selbst den vermeintlich Stärkeren besiegen. Diese scheinbar einfache Moral bekommt vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte von BRUNDIBÁR eine tiefere Dimension: Hans Krása komponierte die Oper 1938 in Prag. Uraufgeführt wurde sie aber erst nach seiner Deportation 1943 in Theresienstadt, wo sie insgesamt 55 Mal gespielt worden ist. Die Kinder, die damals mitsangen, durften immerhin während der Aufführung den gelben Stern zur Seite legen.

Gefördert durch MusiKi e.V.

Besetzung

Vera Wilhelmine Goldstein Barbara Teuber

Regie: Daniel Hirsch
Musikalische Leitung: Ekaterina Klewitz
Ausstattung: Regina Rösing
Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn


Opernhausfoyer

Am Boeselagerhof 1

53111 Bonn

www.theater-bonn.de


weitere Vorstellungen:

28 Sep 18:00, 29 Sep 11:00

28 Jan 11:00

11 Feb 18:00, 15 Feb 12:00 

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Samstag, 14. September                       19:00

                                          Tangoyim

Das Duo Tangoyim nimmt den Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch Osteuropa, über den Balkan bis hin zur versunkenen Welt des jüdischen Shtetl und weiter ins Amerika der 20er Jahre.

Mit Geige, Bratsche, Klarinette, Akkordeon und natürlich Gesang interpretiert Tangoyim traditionelle Klezmermelodien, Lieder aus Bulgarien, jiddische Lieder und jiddische Tangos. Mal traurig, mal heiter, und oft mit einem Augenzwinkern erzählen die Lieder von vergangener Liebe, vom glücklosen Straßensänger, von tanzenden Rebbes und singenden Chassidim, von der jüdischen Hochzeit und von der Emigration nach Amerika. Zwischen den Liedern runden wehmütige Klezmermelodien und Tänze voller Lebensfreude das Programm ab.

 

Stefanie Hölzle - Geige, Klarinette, Bratsche, Gesang

Daniel Marsch  - Akkordeon, Gesang

www.tangoyim.de         


Ehemalige Synagoge Niederzissen

Mittelstr. 30

56651 Niederzissen

Tickets: 02636-6482

www.ehem-synagoge-niederzissen.de

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Dienstag, 17. September                                            20:00 

                        tune learning session 

                               - klezmer on the spot - 

Ein offenes Angebot für Musiker - 

                                   zusammen Klezmerstücke lernen und spielen.

Im gemütlichen Hinterzimmer des "Anno Tubac" in der Bonner Altstadt findet einmal im Monat die "tune learning session" statt - wir lernen gemeinsam nach Gehör 2 bis 3 Klezmerstücke, die wir anschließend jammen. Dabei sind alle Instrumente willkommen.

Eintritt: Mindestverzehr von 10,-

mit Georg Brinkmann

www.georgbrinkmann.de 


Anno Tubac

Kölnstr. 47

53111 Bonn     

www.anno-tubac.de     

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Freitag, 20. September                                  20:00

        klezmerbonn und openklezmerscales  präsentieren:

                   

                                  Jalda Rebling

             bati l´gani - Ich kam in meinen Garten

                       Jüdische Lieder und Geschichten

Das Schir HaSchirim, Lied der Lieder wird von Rabbi Akiva das heiligste Buch der hebräischen Bibel, unseres TeNaKh genannt. Immer wieder zitieren berühmte oder anonyme Poeten dieses großartige Poem, welches König Salomo zugeschrieben wird. Warum? 

Ist Schulamith die Schechina, Gottes Weiblichkeit, die unter uns Menschen wohnt?

Vielleicht ist es das Geheimnis der Liebe – AHAVAH – die uns seit Jahrtausenden immer wieder mit Hoffnung erfüllt? 


Chasan Jalda Rebling ist seit 40 Jahren auf den Bühnen der Welt mit jüdischer Musik und Literatur unterwegs. Mit der Klarinettistin Anja Günther und der Akkordeonvirtuosin Paula Sell entdeckt sie die Poesie des Schir HaSchirim in jiddischen, sephardischen und hebräischen Liedern neu.

Ihr Zusammenspiel führt die Musikerinnen auf die vergnügliche, abenteuerliche Suche nach einem musikalischen Austausch. Sie überwinden spielend Grenzen. Jüdische Lieder und Geschichten uralter Tradition werden von den Musikerinnen aufgenommen, kommentiert und neu betrachtet.  

"Das Alte erneuert sich und das Neue heiligt sich"

Rabbi Avraham Jitzchak Kook

 

Chasan Jalda Rebling lehrt als jüdische Kantorin in der Tradition der Maggidim, jüdischer Wander-Lehrer. Sie sammelt alte Erfahrungen, verknüpft sie um daraus Neues zu entwickeln. Mit Liedern, Legenden und Geschichten trägt sie jüdisches Wissen in die Welt. Sie ist eine erfahrene Spezialistin jüdischer Musik von den Ursprüngen bis in die Moderne.

Jalda Rebling ist eine von nur drei jüdischen Frauen in Deutschland die eine Ordination (Semicha) als Chasan erhalten haben. Sie lehrt Chasanut an der European Academy for Jewish Liturgy in London. 

www.jalda-rebling.com

 Anja Günther zählt zu den wichtigsten jungen Klarinettistinnen der deutschen Klezmer-Szene und spielte auf zahlreichen Bühnen im In- und Ausland. Anja Günther ist eine erfahrene Pädagogin und wird gerne von Kulturvereinen und Klezmerfestivals als Dozentin eingeladen.

www.sheronashier.eu

Paula Sell ist eine feinsinnige Vollblutakkordeonistin.
Seit Jahren mischt sie in unterschiedlichen Formationen und Projekten die Berliner Musikszene auf und gibt Konzerte in ganz Deutschland und Österreich. Darüberhinaus wirkt Paula Sell an der Musik zahlreicher Film-, Theater- und Hörspielproduktionen mit und spielt mit Märchenerzähler*innen und Puppenspieler*innen.

www.sheronashier.eu


Brotfabrik

Kreuzstr. 16, 53225 Bonn

0228 - 42 22 00 -11

0228 - 43 36 80 - 70

mail@brotfabrik-theater.de

www.brotfabrik-theater.de


www.openklezmerscales.de

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Samstag, 21. September                             11:00 - 16:00

        klezmerbonn und openklezmerscales  präsentieren:

                   

                                    Jalda Rebling

                                  Lomir ale zingen

                   Workshop jiddische Lieder für Sänger

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mit Chasan Jalda Rebling

      Paula Sell Akkordeon

      Anja Günther Klarinette

 

Hobn mir a nigndl

Jiddische Lieder bergen einen Schatz Jahrtausende alter jüdischer Tradition. Sie wurde vor allem mündlich tradiert und so gibt es viele Varianten der Lieder. Ich bin mit den Jiddischen Liedern meiner Mutter aufgewachsen und war oft erstaunt, wie anders dieselben Lieder bei anderen Interpreten klangen.

Wir möchten Euch heute einladen Jiddische Lieder zu erlernen, gemeinsam zu singen, gemeinsam ihre Geschichten und was sie für uns heute so besonders macht zu entdecken.

Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich und wer Instrumente mitbringen möchte ist herzlich willkommen.

Ihr werdet alle ein kleines Liederheftchen mit nach Hause nehmen.

Unsere Weisen sagen: in der Tora gibt es nichts Altes und nichts Neues das Neue ist alt und das Alte ist neu.



Chasan Jalda Rebling lehrt als jüdische Kantorin in der Tradition der Maggidim, jüdischer Wander-Lehrer. Sie sammelt alte Erfahrungen, verknüpft sie um daraus Neues zu entwickeln. Mit Liedern, Legenden und Geschichten trägt sie jüdisches Wissen in die Welt. Sie ist eine erfahrene Spezialistin jüdischer Musik von den Ursprüngen bis in die Moderne. Seit 40 Jahren ist sie auf den Bühnen der Welt mit jüdischer Musik und Literatur unterwegs.

Jalda Rebling ist eine von nur drei jüdischen Frauen in Deutschland die eine Ordination (Semicha) als Chasan erhalten haben. Sie lehrt Chasanut an der European Academy for Jewish Liturgy in London.

www.jalda-rebling.com

 

Brotfabrik

Kreuzstr. 16, 53225 Bonn

0228 - 42 22 00 -11

0228 - 43 36 80 - 70

mail@brotfabrik-theater.de

www.brotfabrik-theater.de


www.openklezmerscales.de

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Sonntag, 22. September                                          14:00

             

Führung: 

           Der jüdische Friedhof an der Römerstraße

Die jüdischen Friedhöfe in Bonn liegen eher im Verborgenen. Dabei erzählen die erhaltenen Gräber wichtige Kapitel der Bonner Stadtgeschichte. Wir haben zwei der Friedhöfe ausgewählt, die wir in einem ca. einstündigen Rundgang vorstellen.

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Beitrag: 8,-/6,-

Dauer: ca 1 Stunde

Treffpunkt: 

Jüdischer Friedhof

Römerstr./Ecke Augustusring

53117 Bonn

www.stattreisen-bonn.de

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Freitag, 27. September                      19:00 - 22:00

       17. Bonner Klezmer- und Balkantantshoyz                

Klezmermusik ist Tanzmusik - diese Musik geht nicht nur ins Ohr und ins Herz, sondern auch direkt in Beine und Hände. 

Zu Live-Musik von Tangoyim & friends leiten Stefanie Hölzle und Georg Brinkmann die Tänze an.

Vorerfahrung ist nicht erforderlich, ein Partner auch nicht - er stört aber auch nicht.

Musik: 

Tangoyim & friends:: 

Stefanie Hölzle - Fidl 

Daniel Marsch - Akkordeon 

Georg Brinkmann - Klarinette

Teilnehmer des Klezmerkurses an der Musikschule Bonn


www.tangoyim.de 


                  Achtung - ausnahmsweise anderer Ort!!!

Ortszentrum Dottendorf 

Dottendorferstr. 37

53129 Bonn

www.dottendorfer-ortszentrum.de


Eintritt frei - Spende erbeten  

keine Reservierung


„Letztlich ist Tanzen eine der schönsten Arten, etwas gänzlich Sinnloses zu tun, bei dem man keinen Meter weiterkommt.“                                                                               Heinrich Steinfest

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Samstag, 28. September                                     18:00

          Brundibár. Überleben. Monolog


BRUNDIBÁR
von Hans Krása
Deutsche Fassung für das Theater Bonn von Pavel Kunz, Ulrike Gmeiner, Ekaterina Klewitz, Šàrka Grondžel

ÜBERLEBEN.MONOLOG.
Rahmenerzählung zur Geschichte der Oper
von Lisa Sommerfeldt 

ab 10 Jahren

Aninkas und Pepíčeks Mutter ist krank. Die beiden Geschwister gehen auf den Markt, um für sie Milch zu kaufen. Doch sie sind arm und haben kein Geld, um die Milch zu bezahlen. Als sie beobachten, wie die Menschen dem Leierkastenmann Brundibár Münzen zuwerfen, haben sie eine Idee. Sie stellen sich an die andere Ecke des Marktes und fangen an zu singen. Aber keiner bleibt stehen, keiner gibt ihnen Geld. Ihre zwei Kinderstimmen sind nicht in der Lage, den Leierkastenmann zu übertönen. Es kommt sogar noch schlimmer. Brundibár, erbost über die Konkurrenz, vertreibt Aninka und Pepíček vom Markt. Als sie nicht mehr weiter wissen, bekommen sie unerwartet Hilfe von einem Spatz, einer Katze und einem Hund. Die Tiere trommeln alle Kinder der Nachbarschaft zusammen und nun ist der Chor nicht mehr zu überhören. Ganz schnell füllt sich nun der Hut mit Münzen. Brundibár will sich noch nicht geschlagen geben, hat aber ganz offensichtlich den Zusammenhalt der Kinder unterschätzt. Das Böse, Hinterhältige wird besiegt, in dem man sich gegenseitig hilft. Dann können auch viele schwache Menschen (und Tiere) durch die Kraft ihrer Freundschaft selbst den vermeintlich Stärkeren besiegen. Diese scheinbar einfache Moral bekommt vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte von BRUNDIBÁR eine tiefere Dimension: Hans Krása komponierte die Oper 1938 in Prag. Uraufgeführt wurde sie aber erst nach seiner Deportation 1943 in Theresienstadt, wo sie insgesamt 55 Mal gespielt worden ist. Die Kinder, die damals mitsangen, durften immerhin während der Aufführung den gelben Stern zur Seite legen.

Gefördert durch MusiKi e.V.

Besetzung

Vera Wilhelmine Goldstein Barbara Teuber

Regie: Daniel Hirsch
Musikalische Leitung: Ekaterina Klewitz
Ausstattung: Regina Rösing
Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn


Opernhausfoyer

Am Boeselagerhof 1

53111 Bonn

www.theater-bonn.de


weitere Vorstellungen:

29 Sep 11:00

28 Jan 11:00

11 Feb 18:00, 15 Feb 12:00 

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Samstag, 28.09.                                 20:00


                      Klezmerkonzert und Tanzball

                       mit Live-Musik von Tangoyim


Musik: 

Tangoyim & friends:: 

Stefanie Hölzle - Fidl 

Daniel Marsch - Akkordeon 

Georg Brinkmann - Klarinette

Tanzanleitung: Georg Brinkmann


www.tangoyim.de 

                

Ev. Jugendheim Oberkassel

Kinkelstr. 2, 53227 Bonn

www.oberkasseler-kulturtage.de

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Sonntag, 29. September                                        11:00

          Brundibár. Überleben. Monolog


BRUNDIBÁR
von Hans Krása
Deutsche Fassung für das Theater Bonn von Pavel Kunz, Ulrike Gmeiner, Ekaterina Klewitz, Šàrka Grondžel

ÜBERLEBEN.MONOLOG.
Rahmenerzählung zur Geschichte der Oper
von Lisa Sommerfeldt 

ab 10 Jahren

Aninkas und Pepíčeks Mutter ist krank. Die beiden Geschwister gehen auf den Markt, um für sie Milch zu kaufen. Doch sie sind arm und haben kein Geld, um die Milch zu bezahlen. Als sie beobachten, wie die Menschen dem Leierkastenmann Brundibár Münzen zuwerfen, haben sie eine Idee. Sie stellen sich an die andere Ecke des Marktes und fangen an zu singen. Aber keiner bleibt stehen, keiner gibt ihnen Geld. Ihre zwei Kinderstimmen sind nicht in der Lage, den Leierkastenmann zu übertönen. Es kommt sogar noch schlimmer. Brundibár, erbost über die Konkurrenz, vertreibt Aninka und Pepíček vom Markt. Als sie nicht mehr weiter wissen, bekommen sie unerwartet Hilfe von einem Spatz, einer Katze und einem Hund. Die Tiere trommeln alle Kinder der Nachbarschaft zusammen und nun ist der Chor nicht mehr zu überhören. Ganz schnell füllt sich nun der Hut mit Münzen. Brundibár will sich noch nicht geschlagen geben, hat aber ganz offensichtlich den Zusammenhalt der Kinder unterschätzt. Das Böse, Hinterhältige wird besiegt, in dem man sich gegenseitig hilft. Dann können auch viele schwache Menschen (und Tiere) durch die Kraft ihrer Freundschaft selbst den vermeintlich Stärkeren besiegen. Diese scheinbar einfache Moral bekommt vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte von BRUNDIBÁR eine tiefere Dimension: Hans Krása komponierte die Oper 1938 in Prag. Uraufgeführt wurde sie aber erst nach seiner Deportation 1943 in Theresienstadt, wo sie insgesamt 55 Mal gespielt worden ist. Die Kinder, die damals mitsangen, durften immerhin während der Aufführung den gelben Stern zur Seite legen.

Gefördert durch MusiKi e.V.

Besetzung

Vera Wilhelmine Goldstein Barbara Teuber

Regie: Daniel Hirsch
Musikalische Leitung: Ekaterina Klewitz
Ausstattung: Regina Rösing
Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn


Opernhausfoyer

Am Boeselagerhof 1

53111 Bonn

www.theater-bonn.de


weitere Vorstellungen:

28 Jan 11:00

11 Feb 18:00, 15 Feb 12:00 

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Samstag 5. Oktober                                       Uhrzeit folgt                                     

                                              Tovte

in der Reihe „¡moment – Cafékonzert“ 

Tovte Rebecca-ter-Braak Bandfoto 5 web

Die Klezmer-Band „Tovte“ spielt jiddische Lieder und Tanzmusik sowie Tango-Klassiker mit Leib und Seele.
Mit raffinierten Arrangements und energiegeladenen Rhythmen lassen die vier Kölner Musiker ihr Publikum genauso leicht andächtig zuhören wie ausgelassen tanzen. 

Gefunden hat sich die Gruppe im Sommer 2012, zunächst als Straßenmusik-Kapelle um Tobias Gubesch. Direkt von der Straße weg wurde Tovte eingeladen, auf einer jüdischen Hochzeit in der Synagoge Köln zu spielen. Die Geburtsstunde der Band und Initialzündung für eine Reise in die Welt des Klezmer. Die Vielseitigkeit des Repertoires und die besondere Dynamik der Musiker, ermöglichen es allen Aufführungssituationen gerecht zu werden: Ob auf der Straße auf Hochzeiten und Partys oder bei abendfüllenden Konzerten.
Inspiration erhielten Tovte von namhaften Musikern wie dem David Orlowsky Trio und Girora Feidman.


Tobias Gubesch - Klarinette

Nathalie Litzner - Violine

Anna Neubert - Violine

Leonhard Spies - Gitarre

www.tovte.de


Waschsalon Innovationpoint

Kaiserstr. 18

53113 Bonn

www.innovationspoint.de

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Sonntag, 13. Oktober                                         19:00

                                    Duo NIHZ

               Jiddische Lieder, klassische Musik und Klezmer

Duo NIHZ-promofoto-1

Klok Fotografie

Das Duo NIHZ tritt seit 2001 zusammen unter dem Namen Duo NIHZ auf; seit 2010 lebt das niederländische Duo in Nordhorn.

Bei seinen Konzerten kommen Liebe, Leidenschaft, Melancholie, Comedy und Traurigkeit auf eine ganz bemerkenswerte schöne Art und Weise zusammen. Inhalt des Konzerts sind u.a. lustige Klezmer Melodien wie z. b. Khosidl und Nordhorn Psycho Freilach, jiddische Lieder wie Ale Brider und Mir Lebn Ejbig und jüdische Musik des italienischen Meisterkomponisten Gianmartino Maria Durighello, die er dem Duo NIHZ gewidmet hat. Auch gibt es eigene Kompositionen des Duos und das niederländische Lied Ams-terdam Huilt (Amsterdam weint). 

Wegen der jüdischen Familien- und Widerstandsgeschichte von Bobby Rootveld’s Vorfahren sind die jüdischen Musik-Stücke des Duo NIHZ für die Musiker wie auch das Publikum immer sehr bewegend und beeindruckend.

 

Bobby Rootveld - Gitarre, Gesang, Perkussion

Sanna van Elst - Gesang, Blockflöten, Melodica, Glockenspiel

www.duonihz.com


Ehemalige Synagoge Niederzissen

Mittelstr. 30

56651 Niederzissen

Tickets: 02636-6482

www.ehem-synagoge-niederzissen.de

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Dienstag, 15. Oktober                                            20:00 

                        tune learning session 

                               - klezmer on the spot - 

Ein offenes Angebot für Musiker - 

                                   zusammen Klezmerstücke lernen und spielen.

Im gemütlichen Hinterzimmer des "Anno Tubac" in der Bonner Altstadt findet einmal im Monat die "tune learning session" statt - wir lernen gemeinsam nach Gehör 2 bis 3 Klezmerstücke, die wir anschließend jammen. Dabei sind alle Instrumente willkommen.

Eintritt: Mindestverzehr von 10,-

mit Georg Brinkmann

www.georgbrinkmann.de 


Anno Tubac

Kölnstr. 47

53111 Bonn     

www.anno-tubac.de     

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Freitag, 1. November                                       14:00

             

Führung: 

           Jüdischer Friedhof Schwarz-Rheindorf

Die jüdischen Friedhöfe in Bonn liegen eher im Verborgenen. Dabei erzählen die erhaltenen Gräber wichtige Kapitel der Bonner Stadtgeschichte. Wir haben zwei der Friedhöfe ausgewählt, die wir in einem ca. einstündigen Rundgang vorstellen.

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Beitrag: 8,-/6,-

Dauer: ca 1 Stunde

Treffpunkt: 

Vor dem jüdischen Friedhof auf dem alten (!) Rheindamm

53117 Bonn

www.stattreisen-bonn.de

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  Dienstag, 12. November                                            20:00 

                        tune learning session 

                               - klezmer on the spot - 

Ein offenes Angebot für Musiker - 

                                   zusammen Klezmerstücke lernen und spielen.

Im gemütlichen Hinterzimmer des "Anno Tubac" in der Bonner Altstadt findet einmal im Monat die "tune learning session" statt - wir lernen gemeinsam nach Gehör 2 bis 3 Klezmerstücke, die wir anschließend jammen. Dabei sind alle Instrumente willkommen.

Eintritt: Mindestverzehr von 10,-

mit Georg Brinkmann

www.georgbrinkmann.de 


Anno Tubac

Kölnstr. 47

53111 Bonn     

www.anno-tubac.de     

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Freitag, 15. November                                            20:00

Schnupperstunde Klezmertanz bei 

"Joy of dancing

Unknown


mit Georg Brinkmann

www.georgbrinkmann.de

Alteburg

Alteburger Str. 139

50968 Köln

www.joyofdancing.de

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Sonntag, 17. November                                          14:00

                      

                         Führung jüdisches Bonn

Jüdisches Bonn - Vom Leben im Ghetto bis heute

Die jüdische Gemeinde in Bonn gehört zu den ältesten in Deutschland. Die Führung, beginnend auf dem Friedhof an der Römerstraße, soll die Vielfältigkeit jüdischen Lebens in dieser Stadt aufzeigen. Hinter den Grabsteinen des jüdischen Friedhofs verbirgt sich Bonner Stadtgeschichte. Die angrenzende Nordstadt war Mittelpunkt des ostjüdischen Lebens. Das Bonner Ghetto am Rheinufer war über viele Jahrhunderte Zentrum jüdischer Lebensweise. Die Universität und das akademische Leben waren geprägt von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde. Heute wächst die Gemeinde wieder stetig an. 

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

 

Beitrag: 10,-/8,-

Dauer: ca 2 1/2 Stunden

Treffpunkt: 

Jüdischer Friedhof

Römerstr./Ecke Augustusring

53117 Bonn

Die Führung endet an der Universität

www.stattreisen-bonn.de

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Sonntag, 24. November                                        14:00

             

Führung: 

           Der jüdische Friedhof an der Römerstraße

Die jüdischen Friedhöfe in Bonn liegen eher im Verborgenen. Dabei erzählen die erhaltenen Gräber wichtige Kapitel der Bonner Stadtgeschichte. Wir haben zwei der Friedhöfe ausgewählt, die wir in einem ca. einstündigen Rundgang vorstellen.

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Beitrag: 8,-/6,-

Dauer: ca 1 Stunde

Treffpunkt: 

Jüdischer Friedhof

Römerstr./Ecke Augustusring

53117 Bonn

www.stattreisen-bonn.de

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Sonntag, 24. November                          Uhrzeit folgt                                      

           Halva - sweetest Klezmer (BE/D/DNK/ISR)

Ein Projekt um den belgischen Geiger und Komponisten Nicolaas Cottenie mit größtenteils neuen Klezmer-Kompositionen.

Halva - Promobeeld


Halva ist das belgisch-deutsch-dänisch-israelische Ensemble, mit dem Nicolaas Cottenie (Belgien, Geige) die Verbindungen zwischen traditioneller Klezmermusik und der ihr umgebenden Kulturen erforscht. Das sind vor allem Einflüsse aus Griechenland, Türkei, Ungarn, Rumänien und auch aus der westeuropäisch-klassischen Musik. Das Ergebnis ist eine lebendige ernergiegeladene Musik, die zum Tanzen einlädt und doch hin und wieder einen ernsteren in sich gekehrten Ton anschlägt. Es ist Musik, die sich sowohl an das Herz als auch an den Geist richtet. Es ist Musik, die auf der einen Seite, trotz der Vielfalt an Einflüssen, immer noch ganz klar Klezmer ist und doch auch gleichzeitig die Grenze des Genres gekonnt auslotet; auf der Suche nach einer Verschmelzung von westlichen und modalen Konzepten, von Konsonanz und Dissonanz.

Außer einigen traditionellen Klezmernummern umfasst das Repertoire vor allem neue Stücke, meist in traditionellen Formen, wie Kolomeyke, Terkisch, und Sher. Es handelt sich fast ausschließlich um Eigenkompositionen von Nicolaas Cottenie, der mit diesem Album ein zweijähriges Forschungsprojekt und eine Gastprofessur an der Musikhochschule Antwerpen (Belgien) abschließt.

Zwei Stücke des Debutalbums „Halva-The Sweetest Klezmer Orchestra“ stammen aus der Feder von Ilya Schneyveys (Lettland, Akkordeon/Klavier), dem musikalische Tausendfüßler, der mit erst Mitte dreißig bereits ein beeindruckendes Palmares, aus Preisen und weltweiten Konzerten, vorzuweisen hat. Der erfahrene Klarinettist Emil Goldschmidt (Dänemark) ist die perfekte Ergänzung: Goldschmidt ist bekannt für seine virtuosen Darbietungen osteuropäischer Musik und ein nicht minder begabter Sänger. Dazu kommt die melodiöse Perkussion von Robbe Kieckens (Belgien), der Spezialist, wenn es zu den griechischen und türkischen Elementen kommt. Eline Duerinck nimmt als Belgiens groovenste Cellistin die tiefen Töne auf sich und Alina Bauer (Deutschland, Geige) komplettiert das Ganze mit ihrem großen Talent für Rhythmik und Begleitung auf der Geige und ihrem Wissen über jüdische Musik.


Alina Bauer (D) – Geige

Nicolaas Cottenie (BE) – Geige

Eline Duerinck (BE) – Cello

Emil Goldschmidt (DNK) - Klarinette

Robbe Kieckens (BE) – Perkussion

Ira Shiran (ISR) – Akkordeon/Klavier


www.nicolaascottenie.eu



Brotfabrik

Kreuzstr. 16

53225 Bonn

0228 - 42 22 00 -11

0228 - 43 36 80 - 70

mail@brotfabrik-theater.de

www.brotfabrik-theater.de

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Freitag, 13. Dezember                   voraussichtlich 18:30

                                  Ensemble AGA+

                                Klezmer – Jazz  – Folk

            im Rahmen der Uferlichter Bad Neuenahr

                                                     wwww.uferlichter.de

Klezmer – Jazz – Tango – Folk? Das Ensemble AGA+ gründete sich 2013, um genau diese Stilrichtungen klanglich zu erforschen und zu kombinieren. Mit Akkordeon, Flöte, Geige und Kontrabass stehen die Musikerinnen zwischen den üblichen Instrumentierungen und versuchen, genau dies für die eigenen Vorstellungen, Mischungen und Ideen zu nutzen. Tanzrhythmen mischen sich mit lyrischen Melodien, Improvisationen und Gesang, die Musik führt vom Balkan über Ungarn und Russland in die USA und bis nach Argentinien.

 

Gabriella Acsai – Flöte, Vocals

Anja Städtler – Violine, Vocals

Astrid Kröger-Schönbach – Akkordeon, Vocals

Frederic Schönbach - Kontrabass

www.agaplus.de


Foyer Villa Sibilla

Oberstr. 21 - Am Kurpark

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

www.villasibilla.de

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Freitag, 20. Dezember                  19:00 - 22:00

       18. Bonner Klezmer- und Balkantantshoyz                

Klezmermusik ist Tanzmusik - diese Musik geht nicht nur ins Ohr und ins Herz, sondern auch direkt in Beine und Hände. 

Zu Live-Musik von Tangoyim & friends leiten Stefanie Hölzle und Georg Brinkmann die Tänze an.

Vorerfahrung ist nicht erforderlich, ein Partner auch nicht - er stört aber auch nicht.

Musik: 

Tangoyim & friends:: 

Stefanie Hölzle - Fidl 

Daniel Marsch - Akkordeon 

Georg Brinkmann - Klarinette

Teilnehmer des Klezmerkurses an der Musikschule Bonn


www.tangoyim.de 


Kulturzentrum Hardtberg

Rochusstr. 276

53123 Bonn

www.hardtbergkultur.de


Eintritt frei - Spende erbeten  

keine Reservierung


„Letztlich ist Tanzen eine der schönsten Arten, etwas gänzlich Sinnloses zu tun, bei dem man keinen Meter weiterkommt.“                                                                               Heinrich Steinfest

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             2020

Sonntag, 19. Januar                              18:00 

                            Mascha Kaléko       

Eine musikalische Lesung mit Texten von Mascha Kaléko

Judith Jacob zeichnet das Leben der Dichterin anhand ihrer Verse und Tagebuchaufzeichnungen nach. Musikalisch unterstützt wird sie am Klavier von Joachim Jezewski.

mascha kaleko



Hinterhofsalon

Aachenerstr. 68

50674 Köln

www.hinterhofsalon.de


Eintritt frei - Spende erbeten  

keine Reservierung

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Dienstag, 28. Januar                                       11:00

          Brundibár. Überleben. Monolog


BRUNDIBÁR
von Hans Krása
Deutsche Fassung für das Theater Bonn von Pavel Kunz, Ulrike Gmeiner, Ekaterina Klewitz, Šàrka Grondžel

ÜBERLEBEN.MONOLOG.
Rahmenerzählung zur Geschichte der Oper
von Lisa Sommerfeldt 

ab 10 Jahren

Aninkas und Pepíčeks Mutter ist krank. Die beiden Geschwister gehen auf den Markt, um für sie Milch zu kaufen. Doch sie sind arm und haben kein Geld, um die Milch zu bezahlen. Als sie beobachten, wie die Menschen dem Leierkastenmann Brundibár Münzen zuwerfen, haben sie eine Idee. Sie stellen sich an die andere Ecke des Marktes und fangen an zu singen. Aber keiner bleibt stehen, keiner gibt ihnen Geld. Ihre zwei Kinderstimmen sind nicht in der Lage, den Leierkastenmann zu übertönen. Es kommt sogar noch schlimmer. Brundibár, erbost über die Konkurrenz, vertreibt Aninka und Pepíček vom Markt. Als sie nicht mehr weiter wissen, bekommen sie unerwartet Hilfe von einem Spatz, einer Katze und einem Hund. Die Tiere trommeln alle Kinder der Nachbarschaft zusammen und nun ist der Chor nicht mehr zu überhören. Ganz schnell füllt sich nun der Hut mit Münzen. Brundibár will sich noch nicht geschlagen geben, hat aber ganz offensichtlich den Zusammenhalt der Kinder unterschätzt. Das Böse, Hinterhältige wird besiegt, in dem man sich gegenseitig hilft. Dann können auch viele schwache Menschen (und Tiere) durch die Kraft ihrer Freundschaft selbst den vermeintlich Stärkeren besiegen. Diese scheinbar einfache Moral bekommt vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte von BRUNDIBÁR eine tiefere Dimension: Hans Krása komponierte die Oper 1938 in Prag. Uraufgeführt wurde sie aber erst nach seiner Deportation 1943 in Theresienstadt, wo sie insgesamt 55 Mal gespielt worden ist. Die Kinder, die damals mitsangen, durften immerhin während der Aufführung den gelben Stern zur Seite legen.

Gefördert durch MusiKi e.V.

Besetzung

Vera Wilhelmine Goldstein Barbara Teuber

Regie: Daniel Hirsch
Musikalische Leitung: Ekaterina Klewitz
Ausstattung: Regina Rösing
Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn


Opernhausfoyer

Am Boeselagerhof 1

53111 Bonn

www.theater-bonn.de


weitere Vorstellungen:

11 Feb 18:00, 15 Feb 12:00 

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Sonntag, 9. Februar                                       16:00

                     Kol Colé - Klang aus Colonia 

Klezmer, jüdischer Tango und Weltmusik aus Osteuropa

Vier Musiker von unterschiedlicher Herkunft (Minsk, Odessa, Jerusalem, Moskau, Kischinew, Deutschland) haben sich in Köln zusammengetan, um ihrer Liebe zur osteuropäischen und jüdischen Musik Ausdruck zu verleihen.

Dabei trifft virtuose Spielfertigkeit auf die folkloristischen Wurzeln dieser Musik: von Klezmer-Melodien zu russischen und ukrainischen Liedern und weiter zur Moderne, zu jüdischen Chansons und russischen Tangos – und zurück in eine Zeit, als diese Musik auf der Straße, bei Festen, in Kneipen, Spelunken oder in der dörflichen Stube gespielt wurde.

Bella Liebermann (Gesang, Klavier)

Roman Nedzvetskyy (Klavier)

Igor Mazritsky (Geige), 

Daniel Marsch (Akkordeon, Gesang)


St. Aposteln

Neumarkt 30

50667 Köln

www.gemeinden.erzbistum-koeln.de

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Dienstag, 11. Februar                                      18:00

          Brundibár. Überleben. Monolog


BRUNDIBÁR
von Hans Krása
Deutsche Fassung für das Theater Bonn von Pavel Kunz, Ulrike Gmeiner, Ekaterina Klewitz, Šàrka Grondžel

ÜBERLEBEN.MONOLOG.
Rahmenerzählung zur Geschichte der Oper
von Lisa Sommerfeldt 

ab 10 Jahren

Aninkas und Pepíčeks Mutter ist krank. Die beiden Geschwister gehen auf den Markt, um für sie Milch zu kaufen. Doch sie sind arm und haben kein Geld, um die Milch zu bezahlen. Als sie beobachten, wie die Menschen dem Leierkastenmann Brundibár Münzen zuwerfen, haben sie eine Idee. Sie stellen sich an die andere Ecke des Marktes und fangen an zu singen. Aber keiner bleibt stehen, keiner gibt ihnen Geld. Ihre zwei Kinderstimmen sind nicht in der Lage, den Leierkastenmann zu übertönen. Es kommt sogar noch schlimmer. Brundibár, erbost über die Konkurrenz, vertreibt Aninka und Pepíček vom Markt. Als sie nicht mehr weiter wissen, bekommen sie unerwartet Hilfe von einem Spatz, einer Katze und einem Hund. Die Tiere trommeln alle Kinder der Nachbarschaft zusammen und nun ist der Chor nicht mehr zu überhören. Ganz schnell füllt sich nun der Hut mit Münzen. Brundibár will sich noch nicht geschlagen geben, hat aber ganz offensichtlich den Zusammenhalt der Kinder unterschätzt. Das Böse, Hinterhältige wird besiegt, in dem man sich gegenseitig hilft. Dann können auch viele schwache Menschen (und Tiere) durch die Kraft ihrer Freundschaft selbst den vermeintlich Stärkeren besiegen. Diese scheinbar einfache Moral bekommt vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte von BRUNDIBÁR eine tiefere Dimension: Hans Krása komponierte die Oper 1938 in Prag. Uraufgeführt wurde sie aber erst nach seiner Deportation 1943 in Theresienstadt, wo sie insgesamt 55 Mal gespielt worden ist. Die Kinder, die damals mitsangen, durften immerhin während der Aufführung den gelben Stern zur Seite legen.

Gefördert durch MusiKi e.V.

Besetzung

Vera Wilhelmine Goldstein Barbara Teuber

Regie: Daniel Hirsch
Musikalische Leitung: Ekaterina Klewitz
Ausstattung: Regina Rösing
Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn


Opernhausfoyer

Am Boeselagerhof 1

53111 Bonn

www.theater-bonn.de


weitere Vorstellungen:

15 Feb 12:00 

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Samstag, 15. Februar                                        12:00

          Brundibár. Überleben. Monolog


BRUNDIBÁR
von Hans Krása
Deutsche Fassung für das Theater Bonn von Pavel Kunz, Ulrike Gmeiner, Ekaterina Klewitz, Šàrka Grondžel

ÜBERLEBEN.MONOLOG.
Rahmenerzählung zur Geschichte der Oper
von Lisa Sommerfeldt 

ab 10 Jahren

Aninkas und Pepíčeks Mutter ist krank. Die beiden Geschwister gehen auf den Markt, um für sie Milch zu kaufen. Doch sie sind arm und haben kein Geld, um die Milch zu bezahlen. Als sie beobachten, wie die Menschen dem Leierkastenmann Brundibár Münzen zuwerfen, haben sie eine Idee. Sie stellen sich an die andere Ecke des Marktes und fangen an zu singen. Aber keiner bleibt stehen, keiner gibt ihnen Geld. Ihre zwei Kinderstimmen sind nicht in der Lage, den Leierkastenmann zu übertönen. Es kommt sogar noch schlimmer. Brundibár, erbost über die Konkurrenz, vertreibt Aninka und Pepíček vom Markt. Als sie nicht mehr weiter wissen, bekommen sie unerwartet Hilfe von einem Spatz, einer Katze und einem Hund. Die Tiere trommeln alle Kinder der Nachbarschaft zusammen und nun ist der Chor nicht mehr zu überhören. Ganz schnell füllt sich nun der Hut mit Münzen. Brundibár will sich noch nicht geschlagen geben, hat aber ganz offensichtlich den Zusammenhalt der Kinder unterschätzt. Das Böse, Hinterhältige wird besiegt, in dem man sich gegenseitig hilft. Dann können auch viele schwache Menschen (und Tiere) durch die Kraft ihrer Freundschaft selbst den vermeintlich Stärkeren besiegen. Diese scheinbar einfache Moral bekommt vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte von BRUNDIBÁR eine tiefere Dimension: Hans Krása komponierte die Oper 1938 in Prag. Uraufgeführt wurde sie aber erst nach seiner Deportation 1943 in Theresienstadt, wo sie insgesamt 55 Mal gespielt worden ist. Die Kinder, die damals mitsangen, durften immerhin während der Aufführung den gelben Stern zur Seite legen.

Gefördert durch MusiKi e.V.

Besetzung

Vera Wilhelmine Goldstein Barbara Teuber

Regie: Daniel Hirsch
Musikalische Leitung: Ekaterina Klewitz
Ausstattung: Regina Rösing
Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn


Opernhausfoyer

Am Boeselagerhof 1

53111 Bonn

www.theater-bonn.de

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Sonntag, 29. März                                        12:00

         Der jüdische Friedhof in Königswinter

Nach einer kurzen Einleitung im Museum führen Gabriele Wasser und Eli Harnik (Kleines jüdisches Museum im Brückenhofmuseum) über den jüdischen Friedhof in Königswinter. Themen sind die Geschichte des Friedhofs von seinen Anfängen Ende des 16. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, die Lebensgeschichten einiger jüdischer Bürger und die Besonderheiten einer jüdischen Begräbnisstätte. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.


Dauer: 1,5 Stunden

Kosten: 7,00 Euro/ Person, ermäßigt 5,50 Euro
Treffpunkt: Siebengebirgsmuseum
Keine Anmeldung erforderlich


Veranstalter und Treffpunkt:

Siebengebirgsmuseum

Kellerstraße 16

53639 Königswinter 

Kellerstraße 16

in Kooperation mit dem Brückenhofmuseum Oberdollendorf

www.siebengebirgsmuseum.de

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